Xantha Graphik & Web-Design

Sandra Fossalovara • Tel.: +43 660 577 4338 • E-Mail: xantha@xantha.at

Die eierlegende Wollmilchsau gibt es, aber nicht geschenkt!

Viele Züchter kümmern sich darum, diese zu entwickeln und ihr vielleicht auch noch das Apportieren beizubringen, aber leider legen diese Schweinderln immer noch Eier, die wir für's Frühstück eben nicht brauchen — oder die Züchtung ist auf den ersten Blick immens teuer. Der vorige Satz gilt als Metapher für diverse Software-Lösungen — und zwar in allen Bereichen. Immer wieder stolpere ich über "vorübergehende" Lösungen, die den Anforderungen des Users gerade so genügen gepaart mit dem Versprechen, irgendwann in der Zukunft eine bessere Lösung parat zu haben. Dann ist der Lösungsansatz auch endlich da, aber leider mit Kosten verbunden, die das Budget sprengen — oder aber die Kosten in keinem Verhältnis zur zu erwartenden Arbeitserleichterung stehen. Somit muss man sich wieder entscheiden: Soll der Plan, ohne ein bisher vorhandenes Feature, umgesetzt werden oder bleibt man nun doch beim alten System und muss dafür gewisse Dinge doppelt machen? Ist dieses doppelte Arbeiten über Jahre hinweg nicht vielleicht doch teurer als die im Moment überhöht erscheinenden Kosten? Soll die Frustration ob des doppelten Arbeitsaufwandes in die Kosten mit eingerechnet werden, wo die medizinischen Experten ja doch immer darauf hinweisen, dass der Mensch in dieser schnelllebigen Zeit immer mehr zu Depressionen neigt und dadurch Kuraufenthalte, ärztliche Kosten, Therapien etc. steigen? Sollen die eventuell vermehrt auftretenden Fehlzeiten der entsprechenden Arbeitskraft in diese zukünftigen Kosten eingerechnet werden? Nun, hier wurde ein Extremfall konstruiert, aber dennoch glaube ich, dass solche Dinge vielleicht auch in den Entscheidungsprozess für oder gegen eine Softwarelösung hin und wieder Berücksichtigung finden dürfen.

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